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Mittwoch, 7. März 2012

Hangover 2 - Review

Gestern hätten wir in Lord of the Rings Online beim Saruman Raid mitgehen wollen. Leider haben wir uns zu spät angemeldet und so sind wir (diesmal) nicht zum Zug gekommen. Daher war wieder couching angesagt und es folgt ein weiteres DVD Review.



Wer Hangover (den ersten Teil) gesehen hat, weiß auf was er sich mit dem Nachfolger einlässt. Wer dies nicht getan hat, der wird ziemlich schnell in die Welt von drei verrückten "Freunden" - dem selbsternannten Wolf-Pack - gezogen, die am Vorabend der Hochzeit eines Freundes eine Abschiedsparty feiern, die dann aber etwas aus der Bahn gerät und sie am nächsten Morgen ohne Erinnerung aufwachen. Das allein wäre nicht so schlimm, wenn diesmal nicht einer ein Tattoo im Gesicht hätte, ein weiteres sich die Haare abrasiert hätte, der Bruder der Verlobten verschwunden ist und sich auf einmal ein Affe im Hotelzimmer vorfindet. Der Rest vom Film handelt dann davon, wie die Freunde versuchen herauszufinden was sie gemacht haben und es doch noch rechtzeitig zur Hochzeit zu schaffen.

Am Erfolgskonzept des ersten Teils wurde nichts verändert. Die Absurdität die handelnden Personen muss nicht jedermanns Geschmack sein, und doch fühlt man sich unterhalten. Zum Thema Geschmack muss allerdings gesagt werden, der Film kratzt an einigen Stellen schon sehr stark jenseits des guten und ist daher wohl eher für Erwachsene geeignet. Wer aber solchen "Humor" mag und auch das Fremdschämen witzig findet, der ist hier goldrichtig und wird gut unterhalten. Zach Galifianakis, der den seltsamsten der Freunde gibt, ist leider überhaupt nicht mein Geschmack und ich werde mit seiner Art von Humor nicht warm. Witzig hingegen der Cameoauftritt von Mike Tyson, der schon im ersten Teil eine wichtige Rolle gespielt hatte, oder zumindest sein Tiger.



Zum Abschluss muss möchte ich heute noch auf einen Blog eines Freundes verlinken, zu dessen Lesern - seinen Angaben nach - auch Barack Obama gehören. Na wenn das kein Grund ist seinen Blog zu lesen, dann weiß ich auch nicht was es sein könnte. Aber genug geschrieben, hier ist der Blog: The Oak for President

Dienstag, 6. März 2012

DVD Abend

Gestern Abend waren wir nicht im Kino, weil wir uns im Moment nichts zum Ansehen gefunden haben. Damit die montägliche Tradition aber nicht ganz in Vergessenheit geraten ist haben wir uns einen DVD Abend auf der heimatlichen Couch gemacht. Es sind sich sogar zwei Filme ausgegangen, sehr zur Freude von unserem Kater, der mitunter auch gebannt zugeschaut hat, vor allem beim zweiten Film.


Priest ist ein Science Fiction Film, in dem Priester die ultimativen Waffen gegen die Bedrohung durch Vampire sind. Da aber die Vampire alle ausgrottet worden sind, müssen die Priester nun umschulen. Doch dann wird plötzlich ein Außenposten überfallen: Banditen oder doch Vampire? Der titelhandelnde Ex-Priester nimmt sein Kreuz und macht sich auf die Suche, sehr zum Leidwesen seines Chefs, der ihn dafür verstößt, exkommuniziert, exmatrikuliert und exterminieren lassen will. Wird der Held Erfolg haben...?

Nun ja, so der richtige Knaller ist der Film nicht. Im Kino haben wohl die 3D Effektedie Zuschauer den Rest des Filmes vergessen lassen. Weder gute Story (Ex-Kriegsheld kommt mit den Nicht-Kriegs-Leben nicht zurecht) noch schauspielerische Leistung - Karl Urban und Christopher Plummer sind zwar nett, retten den Film aber auch nicht - helfen dem Film sich beim Zuschauen in deren Gunst zu spielen.

Bei dem Ende hoffe ich ja, dass sie nicht auf die Idee kommen eine Fortsetzung zu drehen. Ich denke mal die lasse ich dann auch jeden Fall aus.
Der zweite Film des Abends war Hoodwinked Too. In den Hauptrollen: Rotkäppchen, der böse/gute Wolf, die Großmutter, Nicky Flippers und Twitchy das hyperaktive Eichhörnchen. Wer jetzt total verwirrt ist, der hat wohl den ersten Teil nicht gesehen. Da hier relativ viele Gags auf jenen des ersten Teils basieren, ist der Film auch nur für Fans des ersten Teils wirklich lustig.

Kurz zur Story: die HEA (Happily Ever After) Agency ist gerade dabei zwei entführte Kinder aus den Fängen einer Hexe zu befreien, welche die Kinder zu köstlichem Essen verarbeiten will. Red Riding Hood ist allerdings verhindert - da auf geheimer Trainingsmission - und so schlägt der Auftrag fehl und noch dazu wird Granny von der Hexe entführt. Doch war das vielleicht alles ein perfider Plan?

Mehr sei jetzt nicht verraten. Wie schon erwähnt, sehr viele Gags basieren auf fortführenden Passagen aus dem ersten Teil. So kommt die singende Ziege immer wieder als Running Gag vor, mit der aber wohl neue Zuschauer nichts anfangen können. Auch ist die englische Version des Films zu empfehlen, da hier der Wortwitz auf jeden Fall Teil der Unterhaltung ist. Hochtrabende Unterhaltung darf man sich nicht erwarten, aber witzig ist der Film auf alle Fälle.

Montag, 6. Februar 2012

Fotoserie Gandalf

Wie gestern versprochen, gibt es heute die restlichen Bilder der Gandalf-Portrait Fotosession.













Nach der anstrengenden Fotosession - auch für Gandalf, siehe letzten Bilder, sind wir dann wieder in eine ferne Galaxie geflogen, genauer gesagt nach Nar Shaddaa, um bei unseren Class Quests weiterzukommen.

Dabei hat der Imperial Agent eine clevere Verkleidung als Droide verwendet um in ein geheimes Meeting vom mysteriösen Eagle zu gelangen. Ob sie wohl draufkommen wird, dass ich bei dem Meeting auch dabei war (zweites Bild)?



Der Bounty Hunter durfte sein zweites Ziel eliminieren, den ebenfalls geheimnisvollen Eidalon. Obwohl der so toll sein soll, war er ziemlich schnell aus dem Rennen, was so ein paar Jahre außerhalb des Jobs ausmachen können.




Am Abend haben wir uns dann entschlossen eine DVD zu gucken. Da wir den Film nicht im Kino gesehen haben, hier die Filmkritik zu Captain America: The First Avenger:
Der letzte der vier Superhelden vom Avengers Team, der bis dato keinen neuen Kinofilm spendiert bekommen hatte, ist jetzt endlich da - Captain America. Damit ist das Team komplett und bereit für seinen diesjährigen großen Auftritt.

Doch nun zum eigentlichen Film. Der untersetzte Steve Rogers möchte unbedingt im Zweiten Weltkrieg seine Pflicht tun und gegen Deutschland in den Krieg ziehen. Er wird allerdings immer wieder angewiesen und sucht Mittel und Wege doch eines Tages  sein Ziel zu erreichen. Er hat Glück, denn ein geflüchteter deutsche Wissenschaftler hat ein Wundermittel parat, welches ihn zu einer Ein-Mann-Kampfmaschine - Captain America - macht. So ausgestattet zieht er nach Europa und gewinnt den Krieg fast im Alleingang.

Die Marvel Comicverfilmungen der letzten Jahre sind allesamt auf ihre Weise sehr gutes Popcornkino. Da macht auch Captain America keine Ausnahme. Action, Special Effects - hier speziell "skinny" Steve Rogers - und witzige Sprüche sind ein Garant für gute Unterhaltung. Doch gerade das Thema Zweiter Weltkrieg, Nazis und die heldenhaften Amis sind hier wieder Teile des Films, welche die Stimmung etwas in den Keller sinken lassen. Ja, es ist ein Thema, welches die Amerikaner am liebsten haben und wer, wenn nicht ihr Held gewinnt für sie wichtige Siege gegen Nazi Deutschland. Aber muss es denn soviel Pathos sein? Ich finde, es wurde wieder einmal in diese Richtung übertrieben und daher bin ich froh mir den Film nicht im Kino angesehen zu haben. Als Unterhaltung zuhause geht es grade noch, zumal der Preis für die DVD unter dem von zwei Kinotickets liegt.

Von vier Haupthelden des Avengersfilms, unter der Betrachtung der Rollen aus den entsprechenden Filmen, ist meine persönliche Wertung bis jetzt wie folgt:


  1. Iron Man (Tony Stark) - Robert Downey, Jr. liefert eine total glaubhafte Performance als Playboy mit Heldenambitionen ab und das schon in zwei Filmen
  2. Thor - obwohl das Heldenepos nur vor Spezialeffekten gestrotzt hat, ist Thor doch besser umgesetzt als
  3. Captain America (Steve Rogers) - wie schon oben erwähnt, für meinen Geschmack zuviel Pathos und damit nur der vorletzte Platz
  4. Hulk (Bruce Banner) - durch zwei Film mit jeweils unterschiedlichen Schauspielern und jetzt im Avengersfilm noch ein dritter Schauspieler kommt hier nicht glaubwürdig rüber, dass das Studio weiß welchen Hulk sie präsentieren wollen; zusätzlicher Punkteabzug für mangelnde Realität im ersten Film, wo Soldaten unverletzt aus von Hulk zerstörten Panzern krabbeln
Obwohl sie (noch) nicht zum Hauptcast von Avengers gehört, sind Black Widow und Hawkeye für mich ebenfalls zu erwähnen. Die beiden machen, zumindest laut Trailer, schon etwas her und kommen hoffentlich im Endprodukt nicht nur in den im Trailer gezeigten Szenen vor.

Nick Fury schlussendlich bekommt nach zahllosen Cameoauftritten nun endlich eine große Rolle. Auch hier darf man gespannt sein, was er im Film alles machen darf oder ob er im Schatten der großen Vier stehen wird.