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Montag, 9. Juli 2012

Sommer, Sonne und Scion

Gestern waren wir wieder bei unserer Freundin in Klosterneuburg zu Besuch. Zu Mittag gab es mediterranes Essen - passend zur Temperatur - beim Griechen. Danach ging es zurück zu Brettspielen (Quarriors und Betrayal at House on the Hill - mit dem legendären Zitat: "Spar with a spare spear in the spa") und schließlich, nach einem kurzen Regenschauer zum Pool.

Da ich nicht ins Wasser gehen wollte und mich nach kurzer Zeit die Gelsen zum Fressen gern hatten, habe ich dann meine Kamera geschnappt und ein paar Summertime Bilder geschossen.



Abgeschlossen wurde der Nachmittag/Abend dann wieder mit einer (kurzen) Session Scion, wobei meine zwei Mitstreiterinnen den Midnight Circus observiert und, nachdem er sich in der Abreisenacht in einem Nebel verabschiedet hatte, erfolgreich wieder aufgespürt hatten. Währenddessen hatten mich das Schlafdefizit und die Hitze des Wochenendes wieder wie magisch auf die Couch gebannt.

Montag, 23. April 2012

Brettspiele, Scion und Draw Something

Gestern waren wir wieder bei einer Freundin zum Brett- und Rollenspielen eingeladen. Nach einer köstlichen Verpflegung zu Mittag, gab es dann zum Aufwärmen eine Partie Straw - das arme Kamel musste dieses Wochenende schon recht oft herhalten.

Danach haben wir dann ein Print-On-Demand Abenteuer von Mansions of Madness gespielt - Season of the Witch.


Nachdem der Besitzer des Spiels endlich einmal die andere Seite - nämlich die der Helden - spielen wollte, habe ich den bösen Keeper gespielt. Es verlief alles recht gut, obwohl die Helden recht flott unterwegs waren, bis zum Endkampf. Hier musste ich leider feststellen, dass das Spiel doch etwas unausgereift ist, wenn der Keeper einen Boss hat, der nicht sterben darf, er aber im Gegenzug dazu nichts machen kann um ihn am Leben zu erhalten bzw. auch nichts um die Helden daran zu hindern einfach reinzuspazieren und draufzuhauen. Das Gute hat gewonnen - yeah! (oder so)

Anschließend ging dann auch unsere Scion Partie weiter. Die Kinder der Götter hatten immer noch das Problem, dass ihrem jugendlichen Schützling von einem bösen Mann/Macht nach dem Leben getrachtet wurde. Bis dato gelang es immer wieder die Angriffe - meist dank strategisch verwendetem Sonnenlicht - anzuwehren. Doch gestern, auf dem Weg mit dem Zug von Italien nach Schweden, kam eine neue Macht dazu - eine unsichtbare(?) Katze mit rot glühenden Augen, die Lebensenergie absaugen kann. Im spannendsten Moment ("Aber dort sitzt die Katze doch!" "Dort ist aber nichts." "Aber ich sehe sie doch, sie schaut aber jetzt irgendwie böse drein.") mussten wir, ob der fortgeschrittenen Zeit, den Abend beenden.

Zum Abschluss noch ein Bilder aus der Kategorie "häh?" von Draw Something. Irgendwas stimmt mit den Buchstaben nicht und so wird man das Wort dann wohl auch nicht schreiben können:


Sonntag, 25. März 2012

Eine Stunde weniger

Gestern waren wir wieder zum Brett- und Rollenspielen bei einer Freundin. Zuvor gab es beim China Restaurant Manda gute Sachen - siehe auch hier.

Ein paar Frühlingsaufnahmen sind nach dem Essen noch entstanden, das Album dazu gibt es hier.


Bei den Spielen haben wir zunächst Lords of Waterdeep probiert und es ist auch wieder sehr gut angekommen. Anschließend sind wir in ein kurzes Abenteuer bei Scion verwickelt worden. Nach einem heftigen Zusammentreffen mit den Sarazenen der Hölle, habe ich mir wieder ein Nickerchen gegönnt und dabei dürfte ich aber nicht viel verpasst haben.

Am Abend haben wir dann noch etwas Lord of the Rings Online gezocken: neues Gebiet erforschen.

Heute bin ich - ob der Sommerzeitumstellung - sehr froh, dass man die Blogeinträge auch zeitgesteuert online stellen lassen kann. Daher, um die gewohnte Uhrzeit von 8:00, bin ich noch tief und fest schlafend unterwegs.

Sonntag, 26. Februar 2012

Spielen, spielen, spielen ...

Gestern waren wir wieder in Klosterneuburg auf Speis und Spiel. Zunächst gab es Backhendl im Haselbacherhof und als Nachspeise dann Buchteln mit Vanillesauce, aber ohne Preiselbeeren.

Am Nachmittag gab es dann drei (relativ) schnelle Brettspielpartien von Straw, Dominion: Hinterland und Resident Evil. Als Krönung haben wir dann aber Scion weitergespielt. Ich habe - wie üblich - den Anfang der Session dösend, eingenickt und schlafend auf der Couch verbracht. Ich hab nur was von Shanghai, gestaltwandelnder Monsterkiller und Parties gehört. Schlussendlich habe ich dann aber doch den Weg zum Spieltisch gefunden und mir meine Lorbeeren des Abends verdient, in dem mich das fiese Monster dann auch gleich zweimal besessen hat, bevor wir es ausgehungert in die ewigen Jagdgründe geschickt haben. Zuhause angekommen, haben uns unsere Zwerge dann mit dem schlimmsten Monster der Rollenspielgeschichte überrascht: einem Gazebo.

Sonntag, 29. Januar 2012

Spielenachmittag

Am gestrigen Tag waren wir bei einem Spielenachmittag bei einer Freundin eingeladen. Doch zuvor waren wir noch beim Restaurant Poseidon essen. Es war zwar gut wie immer, doch die Preise - speziell eine warme Vorspeisenplatte für eine Person um 9 Euro - sind schon recht gesalzen. Auf der anderen Seite, man geht nicht jeden Tag griechisch essen.

Im Anschluss gingen wir dann in medias res und haben zwei Brettspiele gezockt. Das erste - Mission: Red Planet - kannten wir noch gar nicht und mussten uns erst die Regeln zu Gemüte führen.


Mission: Red Planet ist ein strategisches Spiel für 3 bis 5 Spieler, bei dem es darum geht möglichst viele Punkte durch Kolonisation des Roten Planeten Mars zu erlangen. Angesiedelt ist das Ganze Ende des 19. Jahrhunderts und hat einen Hauch von Steampunk.

Die Spieler müssen über Rollenkarten 10 Runden lang versuchen sich möglichst gut in den Gebieten am Mars zu platzieren, um in den Wertungsrunden 5, 8 und 10 jeweils die begehrten Punkteplättchen zu ergattern. Spezielle Bonuspunktekarten und geheime Gebietskarten lassen das Endergebnis bis zum Schluss offen.

Das Spiel ist optisch gut aufgemacht und auf den ersten Blick auch sehr strategisch. Doch im eigentlichen Spiel stellt sich schnell heraus, dass Planen zwar nicht völlig fehl am Platz ist, aber der Glücks- und Mitspielerfaktor viel größeren Einfluss auf das Endergebnis haben. Sprich, man kann planen was man will, wenn es die 2 bis 4 Mitspieler anders haben wollen, dann nutzt es gar nichts.

Fazit: Ein interessantes Spiel, wobei das Rollenkonzept nicht sehr innovativ ist.

Wertung: 5/10


Thunderstone, in einer Zusammenstellung von mehreren Expansions gespielt, ist ein so genanntes Deckbuilding Game. Dabei wird während dem Spiel versucht der eigene Kartenpool mit den bestmöglichen Karten zu erweitern, die dann wieder gezogen und gespielt werden. Berühmtester (und wohl auch einer der ersten) Vertreter dieses Genres ist Dominion. Thunderstone hat das Ganze in den Fanatsybereich verlegt.

Ziel ist es am Ende die meisten Punkte zu besitzen, wobei dies durch das Besiegen von Monstern, dem Ansammeln von Helden und/oder dem Horten von anderen Punktekarten geschieht. Das Spiel endet, wenn der letzte Thunderstone von einem Spieler in Besitz genommen wurde.

Fazit: In den aktuellen Expansion ist es zwar schon interaktiver geworden, doch ganz so toll finde ich das Spiel noch immer nicht. Die Interaktion bei Dominion ist hier um einiges besser, wobei ich auch nicht wirklich ein großer Dominionfan bin.

Wertung: 6/10 (in der aktuellen Ausführung)


Abschließend haben wir dann noch unsere Scion RPG Runde weitergespielt.


Nach unserem Ausflug in der Antarktis und dem Auffinden der Unterwelt der Atlantischen Götter, hatte sich unsere Gruppe auf den Weg nach Australien gemacht. Kaum in Sydney angekommen ist mein Charakter eingeschlafen und erst wieder bei einem Flugzeugabsturz in Richtung Singapur aufgewacht. Klassischerweise kann man bei Scion nicht mit irgendwas fliegen oder fahren ohne dass es abstürzt, absäuft, entgleist oder sonst wie verunglückt. Ich warte ja schon drauf, dass ein findiger Journalist auf die Idee kommt, dass wir drei irgendwie für die gehäuften Zwischenfälle mit Flugzeugen in letzter Zeit verantwortlich sind.

Auf der obligatorischen Insel, die bei jedem Flugzeugabsturz praktischerweise mitgeliefert wird, wurden dann ein Teil der Überlebenden von Eingeborenen in den Dschungel entführt. Nein, es waren nicht die Leute von RTL II, die neue Kandidaten für das Dschungelcamp brauchten, sondern echte, fiese Insulaner. Wir natürlich nicht faul und hinterher. Unsere katzengeborene Ägypterin hat sich gleich mit ein paar dieser Inselbewohner eingelassen und sie nach der Reihe in den Sand geschickt. Dabei wurde aber scheinbar ein Schutz auf der Insel aktiv, der ihr denselben Schaden zufügte, was schon etwas weh tat.

Nach kurzer Suche fanden wir dann auch das Dorf der Eingeborenen, wo die überlebenden Passagiere des Flugzeugs an Pfähle gebunden darauf warteten geopfert zu werden. Eine kurze Unterredung mit den Insulanern brachte nicht das gewünschte diplomatische Ergebnis, sodass ich mich gezwungen sah zu drastischen Mitteln zu greifen. Eine umgeworfene Götzenstatue der angebeteten Gottheit brachte eben diesen dazu sich zu offenbaren und in einem nahezu fairen Duell (am Schluss 2 vs. 1) musste der Dämon nachgeben. Jetzt hat die Insel eine neue Gottheit, der allerdings nur mehr Früchte und Blumen geopfert werden. Und irgendwann werden Forscher eine Magnus Statue finden und sich wundern wieso Inselbewohner nahe Singapur eine Gottheit mit nordeuropäischen Zügen anbeten.

Unsere Truppe ist schlussendlich wieder wohlbehalten nach Singapur gebracht worden, wo sie das nächste Mal aufbrechen wird um ... tja wieder nicht dort anzukommen, wo sie eigentlich hin will, auch wenn sie selber nicht genau wissen wo das wirklich ist.