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Montag, 22. Dezember 2014

Early Christmas lunch

Yesterday I was with me parents at Gschamsten Diener for an early Christmas lunch.


Back home we then started preparing our flat for Christmas and so we built the LEGO set we purchased for that occasion. It took "a bit" longer than expected to build it, but it worth it in the end.


In the evening we came together with our japanese guest and played some board games again. First we almost successfully played Ghost Stories before we went onto Waterdeep and tried to be the Lords of Waterdeep.


Gestern Mittag war ich mit meinen Eltern beim Gschamsten Diener auf ein verfrühtes Weihnachtsessen.


Wieder zuhause haben wir dann angefangen unsere Wohnung in Weihnachtsstimmung zu versetzen und unser LEGO Set gebaut. Es hat "etwas" länger gedauert als wir gedacht hatten, aber es sich ausgezahlt.


Am Abend sind wir dann wieder mit unserem japanischen Gast zum Brettspielen zusammen gekommen und haben zunächst fast erfolgreich Ghost Stories geschafft bevor wir nach Waterdeep gegangen sind um dort Lords of Waterdeep zu werden.


Donnerstag, 23. August 2012

Schnipp dir ein Monster

Gestern Abend hatten wir lieben Besuch von LordAn. Wie es sich für diesen Besuch gehört hat er neben einiger Mitbringsel - danke nochmal! - auch Zeit für ein paar Spiele.

Zunächst haben wir Catacombs gespielt.


Dabei geht es darum, dass ein böser Dungeon Master - ja ok, das war wieder mal ich - die armen Helden daran hindern will den Dungeon lebendig zu verlassen. Doch hierzu wird nicht gewürfelt, sondern die Helden und Monster sind Scheiben, die geschnippt werden wollen.

Sehr lustig - vor allem zum Zuschauen - und kurzweilig, wobei es recht schnell geht, wenn man mal den Dreh heraus hat was man wie wo und warum machen kann/soll.

Zum Abschluss des Abends haben wir dann noch eine "schnelle" Partie Lords of Waterdeep gespielt. Mir gefällt es immer noch sehr gut, weil jedes Mal andere Elemente ins Spiel kommen und man daher nicht direkt auf den Siegesplan gehen kann.

Sonntag, 22. April 2012

Brettspiel-Wochenende

Nachdem wir gestern Vormittag die Diablo 3 Open Beta angespielt durchgespielt haben, sind wir am Nachmittag zu Freunden auf einen zünftigen Brettspielnachmittag gefahren.

Was zunächst nach einem Draw Something Treffen ausgesehen hat, entwickelte sich dann doch zu dem weswegen wir uns eigentlich treffen wollten: Brettspiele!

Begonnen haben wir mit Nicht Lustig - Labor Chaos.

Eine Variante vom Fluxx Konzept: Karten spielen und damit die Regeln des Spiels verändern. Wer schließlich ein Ziel erfüllt, der gewinnt. Nicht gerade sehr prickelnd, und wie der Name schon sagt: Nicht Lustig.

Als zweites Spiel - Kill the Hippies - ist ein sehr politisch unkorrektes Spiel.


In einer sehr seltsamen Variation von religiösen Fanatismus muss man versuchen Hippies zu bekehren oder halt töten, wenn sie sich nicht bekehren lassen. Irgendwie ist Spiel nicht so wirklich das Wahre und auch die Texte auf den Karten sind eher anstößig als witzig - was sie aber eigentlich vorzugeben scheinen.

Nach einem schnellen Straw gab es dann sehr gutes Abendessen.


Danach wurde ein etwas komplexeres Spiel ausgepackt - Lords of Waterdeep.


Zum Abschluss des Abends haben wir dann noch eine schnelle Partie Elder Sign gespielt.


Wir hatte es mit Cthulhu selbst zu tun, aber unsere furchtlose Truppe hatte kein Problem die notwendigen Elder Signs zu sammeln und so konnte er erst gar nicht nach Arkham einreisen.

Sonntag, 25. März 2012

Eine Stunde weniger

Gestern waren wir wieder zum Brett- und Rollenspielen bei einer Freundin. Zuvor gab es beim China Restaurant Manda gute Sachen - siehe auch hier.

Ein paar Frühlingsaufnahmen sind nach dem Essen noch entstanden, das Album dazu gibt es hier.


Bei den Spielen haben wir zunächst Lords of Waterdeep probiert und es ist auch wieder sehr gut angekommen. Anschließend sind wir in ein kurzes Abenteuer bei Scion verwickelt worden. Nach einem heftigen Zusammentreffen mit den Sarazenen der Hölle, habe ich mir wieder ein Nickerchen gegönnt und dabei dürfte ich aber nicht viel verpasst haben.

Am Abend haben wir dann noch etwas Lord of the Rings Online gezocken: neues Gebiet erforschen.

Heute bin ich - ob der Sommerzeitumstellung - sehr froh, dass man die Blogeinträge auch zeitgesteuert online stellen lassen kann. Daher, um die gewohnte Uhrzeit von 8:00, bin ich noch tief und fest schlafend unterwegs.

Mittwoch, 21. März 2012

Brettspiele - Reviews

Gestern ging es bei Lords of Waterdeep in die zweite Runde - eine 4 Spieler Partie war angesagt.

Spieltechnisch ändert sich vom Spiel selbst her recht wenig - einzig die Agenten pro Spieler werden reduziert, d.h. jedem Spieler stehen jede Runde weniger Aktionen zur Verfügung. Damit, so sollte man meinen, sind die Handlungsmöglichkeiten ziemlich eingeschränkt. Das stimmt zum Großteil, doch auf der anderen Seite bietet diese Spielvariante mehr Dynamik zwischen den Spielern, da ein längerfristiges Planen schwierig wird.

Obwohl ich, im Gegensatz zur vorgestrigen 2 Spieler Partie, diesmal glorreich den letzten Platz eingenommen habe, hat mir diese Variante des Spiels wesentlich besser gefallen. Die Interaktion zwischen den Spielern ist auf jeden Fall mehr gefragt. 

Auch unseren Mitspielern hat das Spiel gut gefallen und ich denke hier wird bald wieder eine weitere Partie fällig sein.

Anschließend haben wir noch ein zweites, neueres Spiel ausprobiert: Mage Knight - Board Game


Ausprobiert ist hier wirklich der richtige Begriff dafür, da hier ein Spiel locker über 4 Stunden auch dauern kann, umso mehr, wenn man die erste Partie ist. Wir haben es daher nicht geschafft das Einführungsszenario zu Ende zu spielen, aber einen ganz guten Eindruck vom Spielprinzip und -ablauf haben wir schon gewonnen.


Bei Mage Knight geht es darum, dass man zunächst die Möglichkeit hat gewisse Szenarien zu spielen und sich selber welche zu definieren. Weiters ist es auch möglich PvP zu spielen, sprich zusätzlich zu den Unwegsamkeiten des Spielbretts sich auch noch mit den menschlichen Gegnern anzulegen. Wir haben uns, wie schon eingangs erwähnt, für das Einführungsszenario entschlossen. Hier ist schon sehr viel vorgegeben und trotzdem kommt man sich als Spieler nicht so vor, als wäre es ein Tutorial.

Ziel in unserem Fall wäre es gewesen das letzte Landschaftsplättchen zu erreichen und dann irgendwas mit der dort befindlichen Stadt zu tun, vermutlich angreifen und einnehmen. Doch soweit kam es in der uns verbleibenden Zeit nicht. Bei Mage Knight handelt es sich um eine Mischung aus Deck Building Game - jeder hat einen Stapel mit Karten, die im Laufe der Spiels erweitert werden und so ein individuelles Deck entsteht - und klassischem Brettspiel. Man bewegt seine Figur über einem aus Hexfelder bestehenden Spielplan, der mit der Zeit durch Aufdecken neuer Felder größer wird. Die Runden sind in Tag und Nacht aufgeteilt, wobei sowohl Tag als auch Nacht als eine Runde gezählt werden. In jeder Runde kommen die Spieler phasenweise dran. In seiner Phase darf jeder Spieler so viele Karten ausspielen und verwenden, wie er auf der Hand hat. Mana aus einen gemeinsamen Pool verbessert manche Karten. Konflikte werden nur mit Karten ausgetragen und es gibt hier kein zusätzliches Glückselement mehr. Eine Runde endet, wenn ein Spieler keine Karten mehr spielen kann oder will. Dann darf jeder andere Spieler noch eine Phase spielen und erst dann findet der Wechsel in die nächste Runde statt.

Tag und Nacht haben ein paar unterschiedliche Regeln und auch das macht das Spiel sehr interessant. Überhaupt ist Mage Knight ein sehr komplexes, aber nicht unverständliches Spiel. Viele Dinge sind intuitiv und andere sind nach kurzem Blick in die Regeln - zumindest am Anfang - recht schnell verstanden.

Kommen wir nun zur Kritik an dem Spiel. Die Regeln sind sehr komplex und teilweise ist nicht leicht zu erkennen was wo steht. Hier würde ein Index Wunder wirken, aber aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen wurde verabsäumt einen solchen beizufügen. Für mich ist das eigentlich der größte Kritikpunkt, wenn man eine spezifische Frage hat, blättert man schon mal einige Minuten um dann hoffentlich die Antwort zu finden. Über die Länge einer Partie kann man streiten, aber ich denken wenn man weiß auf was man sich einlässt, dann ist das eigentlich kein Hindernisgrund. Gerade die ersten Spiele werden - abhängig vom Szenario - locker über 4 Stunden gespielt werden. Mit der Zeit sollte sich dann eine gewisse Routine einstellen und die Aktionen, die man ausführen kann, sind schneller aus den Handkarten ersichtlich. Das Spielmaterial ist reichlich und gut gemacht. Bemalte Miniaturen und stabile Kartonplättchen bieten auch einen sehr netten optischen Anreiz das Spiel zu probieren.

Alles in allem ist Mage Knight ein sehr komplexes, aber dennoch äußerst interessantes Spiel. Wenn man mal an einem Wochenende einen Tag Zeit hat, kann man sicher locker ein Szenario durchspielen. Längere Partien sind natürlich auch nicht ausgeschlossen. Ich werde mir wohl in naher Zukunft mal dafür Zeit nehmen und zumindest das Einführungsszenario noch einmal zu Gemüte führen.

Dienstag, 20. März 2012

Lords of Waterdeep - Review (2-Spielerversion)

Gestern haben wir das neue D&D Brettspiel von Wizards of the Coast gespielt. Und hier findet ihr gleich mein Review dazu - allerdings nur für die 2-Spielerversion, morgen folgt dann ein Nachtrag wie sich die 4-Spielerversion im Vergleich dazu spielt.


Die namensgebenden Lords of Waterdeep versuchen durch das geschickte Einsetzen von Intrigen, Geld und Abenteurern die meiste Macht in der bekannten Forgotten Realms Stadt zu erhalten. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Lords.

Das Spiel ist eine Variant des bekannten Prinzips des Rollen-aussuchens-und-ausübens. Bekannte Vertreter des Genres sind Caylus und Die Säulen der Erde. Im Gegensatz zu den genannten Spielen wird hier jedoch die ausgewählt Rolle sofort ausgeübt und so kann es zu recht interessanten Wendungen kommen. Zur Auswahl stehen zu Beginn fixe Gebäude, die in Waterdeep schon errichtet sind. Hier kann man Abenteurer anheuern, Quests abholen oder Intrigen spinnen. Eines der wichtigsten Gebäude erlaubt es aber neue Häuser zu bauen, die dann sofort neue Möglichkeiten erschließen. Nach 8 Runden gewinnt jener Lord, der am meisten Siegpunkte eingefahren hat, doch jeder Lords hat auch ein geheimes Kontingent an diesen Punkten und dieses wird erst zu Spielende offenbart.


Lords of Waterdeep spielt sich recht einfach und relativ schnell, sobald man die ersten Runden hinter sich gebracht hat. Quests alleine abholen bringt relativ wenig, die notwendigen Abenteurer müssen auch noch gefunden werden, bevor Beholder gekillt oder Diebesgilden gegründet werden können. Obwohl in der 2-Spielervariante der Zufall auf ein Mindestmaß reduziert ist, wirkt es nach dem ersten Spiel doch etwas unausgewogen. Die Intrigenkarten können zwar schon negativ auf den Gegner einwirken, doch gerade am Schluss - wenn einer der beiden Spieler schon relativ weit vorne ist - helfen sie nicht mehr wirklich. Auch kann es recht fatal sein, gleich zu Beginn die Zwangsquests aufgebrummt zu bekommen, die man lösen muss bevor man die eigenen, gut Punkte bringenden, Quests angehen darf - denn jede Runde darf nur eine Quest gelöst werden. Damit kann man schon recht heftig die ersten Runden zunichte machen. Ein weiterer Punkt, der uns aufgefallen ist, gilt der Tatsache, dass manche Gebäude/Quests verhältnismäßig viel besser sind als andere.


Nun noch schnell zur Aufmachung des Spiels. Alles in allem ist das Spielmaterial sehr gut gelungen. Die Karten könnten allerdings eine Spur dicker sein, hier fühlt sich das Material zu dünn an um unzählige Partien zu überstehen. Die Aufbewahrungseinlage in der Schachtel selber ist zwar recht stabil gestaltet und man bekommt die Einzelteile dort gut unter, doch ab dann ist von einem Transport außerhalb der Waagrechten abzusehen, da hier alles wieder in der Schachtel verteilt werden würde - eine Ausnahme stellen die Holzfiguren dar, die bleiben fest in ihrer Verpackung. Und da wären wir schon beim nächsten Kritikpunkt, die Figuren und Rohstoffe (Abenteurer) sind aus Holz und eigentlich nichts Besonderes. Gerade von einem D&D Spiel hätte man sich hier ein schöneres und passenderes Design erhoffen können. Einen letzten Kritikpunkt zum Design hätte ich auch noch: die Piktogramme der einzelnen Aktionen sind sehr gut gewählt, bis auf das "beliebigen Abenteuer nehmen", das ist nämlich weiß mit einem Fragezeichen und es gibt auch eine Abenteuerkategorie in weiß (den Kleriker). Hier hätte man doch bitte einfach eine andere Farbe wählen können - z.B. grau? - und dann würde man auf den ersten Blick sehen was gemeint wurde. Überhaupt denke ich, dass das Spiel nicht sehr oft geplaytested wurde, sonst würde so etwas doch auffallen.

Abschließend noch kurz eine Analyse. Wodurch unterscheidet sich jetzt Lords of Waterdeep von anderen Vertretern der Genres? In Wirklichkeit hat Wizards of the Coast es meiner Meinung nach verabsäumt genau diesen Punkt zu bedienen. Die Ressourcen sind bunte Holzwürfel - heißen hier zwar Abenteurer, aber könnten genau so gut Holz, Kohle, rote Rüben und Elfenbein sein - und die Spielfiguren sind eben genau das. Vom aufgebauten Spielbrett kann man nicht auf den ersten Blick sagen "ja, das ist ein fantasy-lastiges Brettspiel". Es sind Gebäude einer Stadt vorhanden, die mit Figuren besetzt werden. Wenn man sich die Questkarten dann genauer ansieht, stellt man schon den Fantasyfaktor fest, aber meiner Meinung nach ist der eben zu wenig vorhanden, damit das Spiel seinen eigenen Stil entwickeln kann.

Obwohl ich hier jetzt relativ viele Kritikpunkte vorgebracht habe, hat uns das Spiel gut gefallen und wir hoffen, dass es im Mehrspielermodus besser balanciert ist. Mehr dazu dann im morgigen Blog.

P.S.: in eigener Sache, manchen wird es vielleicht schon aufgefallen sein, falls nicht: ich habe die automatische Veröffentlichung des Blogs vorverlegt, damit erscheinen die neuen Blogeinträge ab jetzt täglich schon ab 8:00.

Samstag, 17. März 2012

Ein Burger, sie alle zu stillen ...

Freitag war's und wir haben uns auf den Weg nach Mariahilf gemacht. Nach einem kurzen Abstecher zum Foto Sobotka, wo ich einen Batteriegriff für meine Kamera erstanden habe, sind wir fast ohne Ablenkung zu unserer freitäglichen Destination aufgebrochen. Ok, der Eissalon Garda hat uns etwas abgelenkt, aber es war ja immerhin der bis dato heißeste Tag des Jahres.

Nach dem genüsslichen Verzehr der kalten Speise, sind wir dann aber direkt zum Planet Harry gegangen. Dort habe ich dem lieben Fotomodell seine Bilder mitgebracht und haben dort einige unserer brettspielenden Freunde getroffen und mit ihnen getratscht. 

Von den Neuigkeiten war diesmal nicht viel für mich dabei, aber ein Spiel habe ich zum Testen mitgenommen:


Das werden wir am Montag und Dienstag jeweils Testen und dann poste ich hier wieder ein Review dazu.

Zum Nachtmahl hatten wir uns etwas Spezielles gedacht: Die Burgermacher - ein kleines Lokal, in dem die Burger aus natürlichen Zutaten hergestellt werden und die auch recht ordentliche Portionen vorweisen können. Eine Warnung allerdings gleich vorweg, ohne Reservierung wartet man entweder etwas länger auf einen Platz oder im schlimmsten Fall hat man Pech gehabt. Durch ihre kurzen Öffnungszeiten - unter der Woche nur am Abend und am Samstag ab Mittag - und durch die Tatsache, dass es sich bei dem Lokal um einen Geheimtipp handelt, ist es immer überfüllt. Trotzdem ist die Bedienung freundlich und schnell. Als spezielle positive Aspekte möchte ich die interessante Auswahl an Burgern, das ständig wechselnde Angebot an durchaus auch exotischen Biersorten und nicht zuletzt mein Favorit sehr guten Coleslaw als Beilage hervorheben. Alles in allem waren wir von dem Lokal begeistert und werden sicher das eine oder andere Mal wieder hingehen, dann aber auf jeden Fall mit Reservierung.


Am Abend haben wir dann noch Doctor Who Folgen der vierten Staffel auf DVD geschaut. Diesmal war die legendäre und für mich beste Folge der Staffel dabei - jene mit Agatha Christie und einem für sie typischen Mordfall in einem englischen Herrenhaus in dem 1920ern. Wie für solche Geschichten üblich waren alle Beteiligten verdächtig, aber der Doctor, Donna und Agatha Christie haben den Fall schlussendlich dann erfolgreich auflösen können.