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Dienstag, 14. Juli 2015

Film review: Terminator Genisys

This week in the movies: Terminator Genisys



He's back: Arnold Schwarzenegger is the Terminator! Even though it has been some years since the first installment of the franchise. But since this is Hollywood, there's a way around the age difference that can be even added to the movie plot. This movie is less of an (official) fifth part, it's a reboot of the franchise and it starts where the first movie originally started.

The leader of the rebellious forces John Connor sends Kyle Reese back in time to protect his mother, Sarah, from a terminator who was sent back in time to kill her. But here the movie starts to deviate from the original, since Sarah is a fighter now and the reason for that is that she's had a terminator to look after her and train her since her childhood.

Now the trio starts to stop Skynet from going online once more and the fun starts. But there's always more time travel to foil any well made plans...

The beginning of the movie is quite similar to the parts 1 & 2, of course with some minor details changed. After that it's mainly action and one has the feeling that the brain isn't needed any more to understand the film. In fact if you really want to get your head around the various timelines and time travel scenarios you will get a headache.

So my advice: turn off the brain and enjoy the action, since the sequel is already in the planning, when it's once again "I'll be back!"


One more thing: my second blog went online surprisingly quick yesterday, so if you want to take a look: Joerg Cooks and Bakes


Diese Woche im Kino: Terminator Genisys



Er ist wieder zurück: Arnold Schwarzenegger ist der Terminator! Und das obwohl etliche Jährchen seit seinem ersten Auftritt ins Land gegangen sind. Doch es wäre nicht Hollywood, wenn man das nicht auch in eine Story einbauen könnte. So ist der Film weniger ein (offizieller) fünfter Teil, sondern vielmehr ein Reboot der Filmreihe, denn es beginnt alles wie im ersten Film.

Der Anführer der Rebellen John Connor schickt Kyle Reese zurück in die Vergangenheit um seine Mutter, Sarah, vor einem ebenfalls in die Vergangenheit geschickten Terminator zu schützen. Doch ab dann ist alles ein wenig anders als wir aus dem ersten Film gewohnt waren. Denn Sarah ist durchaus selber in der Lage auf sich aufzupassen, hat sie doch seit ihrer Kindheit einen privaten Terminator an der Seite, der ihr hilft und sie zur Kämpferin ausgebildet hat.

Nun versucht das ungleiche Trio einmal mehr Skynet aufzuhalten, bevor es Online gehen kann und das Ganze wieder von vorne beginnt. Doch sie haben die Rechnung ohne weitere Zeitreisen gemacht und so kommt alles noch ein wenig anders als geplant...

Der Anfang des Films ist ein recht genaues Remake der Teile 1 & 2 aus der Filmreihe, natürlich mit den abgewandelten Elementen. Doch sobald der Film quasi auf eigenen Beinen zu stehen beginnt herrscht Action vor. Die Zeitreisen werden für so ziemlich alles benutzt was gerade praktisch ist und so bekommt der Zuschauer bald einen Knopf im Hirn, falls er dem Ganzen wirklich aufmerksam folgen will.

Mein Tipp daher, einfach das Hirn abschalten und die Action genießen, denn der nächste Teil kommt bald, wo es wieder heißt "I'll be back!"


Kurz noch eins in eigener Sache: mein zweiter Blog ging gestern überraschend schnell online und ist hier zu finden: Joerg Cooks and Bakes


Dienstag, 19. November 2013

Filmkritik: Escape Plan

Der Kinomontag hat uns diesmal einen Actionfilm mit Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger beschert: Escape Plan.


Stallone spielt einen Ausbrecher auf Bezahlung namens Ray Breslin der ich für Geld in Hochsicherheitsgefängnisse einsperren lässt um dann auszubrechen und die Schwächen und Fehler im Gefängnis aufzuzeigen.

Nach dem letzten erfolgreichen Ausbruch bekommt seine Firma den Auftrag aus einem neuartigen Hochsicherheitsgefängnis für unerwünschte Leute aller Art und Herkunft auszubrechen. Nachdem dieses Gefängnis offiziell aber nicht existiert gibt es aber natürlich auch keinen offiziellen Auftrag und so sitzt Ray, der wohl keine Möglichkeit mit seiner Gabe anzugeben auslässt, bald schon in einer Zelle aus Glas die in einem riesigen Raum angebracht ist. Schon bald realisiert er, dass er hier nicht ausbrechen kann und will den Auftragn abbrechen. Doch Pech für ihn, der Direktor des Gefängnisses ist nicht den er erwartet hatte und auch sein Abbruchcode zeigt keine Wirkung. So muss er, zusammen mit seinen Mitgefangenen - vor allem Arnold Schwarzenegger - versuchen doch einen Weg zu finden der Hölle zu entkommen.

Ein durchaus intelligenter Actionfilm mit den (alternden) Action-Stars Stallone und Schwarzenegger, die hier - meines Wissens nach - zum ersten Mal gemeinsam in den Hauptrollen zu sehen sind. Die beiden Expendables Filme zähle ich hier nicht dazu, da Schwarzenegger hier nur jeweils eine Cameo Rolle inne hatte.

Action und (unfreiwilliger?) Wortwitz - unfreiwillig deshalb weil die deutsch Synchronstimme von Arnie, der eigentlich einen Deutschen mimt, einen sehr eigenwilligen österreichischen/wienerischen Akzent hat - sind hier in Massen vorhanden. Der Film ist, wie auch der Organisator unserer Kinorunde bemerkt hat, eigentlich besser als man ihn sich erwartet hat. Scheinbar geht es doch wieder zurück zum Qualitäts-Action-Film, und das finden wir alle eine gute Idee. Weiter so Hollywood!

Dienstag, 4. September 2012

The Expendables 2 - Review

Gestern war der erste Kinomontag, wo ich quasi allein, aber nicht ohne Begleitung, ins Kino gehen durfte. Es spielte die Fortsetzung des Actionspektakels mit den Stars der 80er Jahre Action Filme: The Expendables 2.



Die Herren Stallone und Statham fungierten wieder als Anführer der Söldnertrupper alter Garde. Zunächst wird in Nepal ein chinesischer Milliadär befreit - quasi als Vorgeschichte, damit man sich wieder an das Team erinnert - und dann geht es ab in die Ukraine um einen Plan zu verteiteln, der die Welt aus den Fungen werfen könnte. Natürlich zieht wieder einmal Mr. Church (Bruce Willis) die Fäden im Hintergrund und ein gewisser Mr. Vilain - auch die Namen passen zu den klassischen Clichees aus den 80er Jahren - der von Jean-Claude Van Damme gegeben wird, ist der gewissenlose Gegenspieler der Söldern.

Damit hat man eigentlich den Plot schon ganz gut erzählt, ohne die Sache zu sehr zu spoilern. So einfach wie der Plot klingt ist auch der Film selbst gestrickt. Das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein, schließlich haben sich diese Art von Actionfilmen jahrelang gehalten und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Was den Charme dieses Streifens ausmacht sind aber weniger die literweise Blut, die vergossen werden, oder angetrennte Körperteile - nein der eigentliche Anreize sind, und man wird es nicht glauben, die markigen Sprüche und Dialoge zwischen den Charakteren. Wenn Terry Crews zu Arnold Schwarzenegger, nachdem er ihm seine Knarre überlassen hat, sagt: "Wenn ich die nicht wieder bekomme, dann wirst du terminiert!", dann lacht der ganze Kinosaal.

Speziell die Auftritte von Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und später im Film dann Chuck Norris machen den Film unterhaltsam und lockern die Sache auf. Man hat kurz Zeit sich das virtuelle Blut aus dem Gesicht zu wischen und mit den "Helden" zu Lachen. Noch eine Kostprobe gefällig? Barney Ross (Sylvester Stallone) im Dialog mit Lee Christmas (Jason Statham):

Barney: "Wir sitzen hier fest!"
Lee: "Ich bin gleich da, was braucht ihr?"
Barney: "Ein Panzer wäre gut." (ein Panzer fährt um die Ecke und auf die Söldner zu) "Oh Scheiße, DIE haben einen Panzer!"

Wer also Action mag und nicht zimperlich ist was Blut, Körperteile und Gore im Allgemeinen angeht, der muss sich den Film einfach reinziehen. Zum Glück hat es ihn bei uns nicht in 3D gespielt, was auch ziemliche Verschwendung gewesen wäre. Schade nur, dass Jet Li nur einen sehr kurzen Auftritt hatte, dafür sind die oben schon genannten Auftritte der restlichen Oldies wirklich gut gelungen. Dolph Lundgren hat sich zum Beispiel vom Psycho aus dem ersten Teil zum Comic Relief gewandelt und versucht sein Chemie "Wissen" an den Mann zu bringen, mit mäßigem Erfolg.

Gut gemacht ist auch, dass die eben genannten Oldies auch als solche zu erkennen sind - hier wird nichts verschönert und meiner Meinung nach sogar absichtlich absichtlich auf schlimmer geschminkt, als die Schauspieler in Wirklichkeit aussehen. Interessant allerdings, dass Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger eine extra Klausel gehabt haben dürften, weil ihre Szenen fast immer mit einem Weichzeicher versehen worden waren. Vielleicht drückt es den Marktwert der beiden, wenn man sich als alte Knacker darstellt, wer weiß.

Dienstag, 28. August 2012

Total Recall - Review

Nachdem unser japanischer LordAn am Mittwoch schon wieder gen Tokyo fliegt, waren wir gestern im Kino, obwohl die große Kinorunde erst am Mittwoch gehen wird. Wir haben das Remake von einem Science Fiction Hit mit Arnold Schwarzenegger gesehen - Total Recall.


Die Story ist zumindest ansatzweise dieselbe wie im Vorgängerfilm - die beide auf der Kurzgeschichte We Can Remember It for You Wholesale basieren. Doug Quaid (Colin Farrell) träumt von wilden Abenteuern mit einer ihm fremden Frau (Jessica Biel), während er mit der rassigen Lori (Kate Beckinsale) verheiratet ist. Er sehnt sich so sehr nach Abenteuern - am liebsten von seinem Buchhelden James Bond und am besten auf dem Mars - dass er zu Rekall geht und sich dort eine Erinnerung einpflanzen lassen will. Ab dem Zeitpunkt ist es - wie auch schon im Vorgängerfilm - nicht mehr ganz klar ob es nun echt oder schon Teil der Illusion ist. Auf jeden Fall ist er mittendrinnen im Kampf zwischen Cohaagen's UFB (United Federation of Britain mit Sitz in London) und den Rebellen der Colony (mit Stützpunkt in Australien). Praktischerweise gibt es zwischen den einzigen beiden verbliebenen Mächten der Erde einen Aufzug, der die Destinationen in ein bisschen mehr als 15 Minuten miteinander verbindet. Doch ist Doug auf der Seite der Rebellen oder Cohaagen oder beider oder doch Aliens?

Wie auch immer, der Film ist ein Actionspektakel, welches mit seiner Bildsprache sehr stark an Blade Runner erinnert. So gut wurde die nahe Zukunft der Erde noch selten dargestellt und man glaubt eigentlich jedes Detail (ok, vielleicht der Lift knapp am Mittelpunkt der Erde vorbei, eher nicht).

Zu den Darstellern gibt es (für mich) recht unterschiedliche Meinungen. Colin Farrell hat streckenweise seinen verschreckten Rehblick drauf, aber dann wieder ist er der toughe Geheimagent. Kate Beckingsale ist einfach klasse in der Film, voll in ihrem Element springt und hechtet sich von Stockwerk zu Stockwerk und weht ihr wallendes Harr dabei stilvoll. Jessica Biel hat es meiner Meinung nach immer noch nicht geschafft im Action-Genre anzukommen und so fühlt sich ihre Schauspielerei auch an. Sie ist zuwenig präsent und kann in den Szenen auch nicht mit Action punkten. Cool dafür der (Kurz)Auftritt von Bill Nighy - hier gab es nach Underworld wohl wieder ein Treffen zwischen den beiden Vampirdarstellern.

Gagmässig gibt es auch ein paar erwähnenswerte Stellen. So kommt die Dame, die Arnie im Vorgängerfilm gespielt hatte bei der Kontrolle wieder vor und kurz ist Barack Obama auf den Geldscheinen der Zukunft zu sehen gewesen.

Alles in allem kein super toller Film, doch für mich war er sehr unterhaltsam und ich kann auch die Kritik über das Ende nicht ganz nachvollziehen. Für mich ist der ganze Film, ab der eingangs erwähnten Szene bei Rekall, möglicherweise ein Traum und das bekommt man halt später nicht deutlich oder gar nicht mehr so mit. Hier muss man wohl selber für sich entscheiden was real und was Traum ist/war. Eine Empfehlung will ich nicht aussprechen, aber wer coole, düstere Zukunftsvisionen der Erde sehen will, der wird hier ganz toll bedient.