Nach dem Urlaub und der (fast) kinolosen Zeit, waren wir gestern endlich wieder mit der Kinorunde einen Film schauen: RED 2
Frank Moses (Bruce Willis) wird von seinem Freund und ehemaligen Kollegen Marvin Boggs (John Malkovich) aufgesucht. Dieser versucht ihn wieder zurück ins Business zu bringen - dem Spionagebusiness eben - doch Frank will davon nichts wissen. Ganz im Gegensatz zu seiner Freundin Sarah Ross (Mary-Louise Parker), die Feuer und Flamme für diese Idee ist. Es kommt also wie es kommen muss und das Trio begibt sich wieder auf den Pfad der internationalen Spionage und trifft dabei auf alte Bekannte, die ihnen teilweise auch das Licht auspusten sollen.
Die Action kommt natürlich auch nicht zu kurz und so sieht man ein paar beeindruckende Stunts, aber bekommt auch eine gehörige Portion Selbstironie und Humor mit. Hier sie Anthony Hopkins als schrulliger Wissenschaftler hervorgehoben.
Der zweite Teil um ausrangierte Spione kann auf jeden Fall überzeugen und ist auf jeden Fall sehenswert. Marvin's Gesichter und sein trockener Humor sind jedenfalls das Geld allein schon wert.
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Dienstag, 24. September 2013
Dienstag, 19. Februar 2013
Filmkritik: A Good Day To Die Hard
Gestern war wieder Kinomontag und es ging in einen Actionknaller, der neue Bruce Willis: Die Hard 5
John McClane ist alt geworden. Zumindest wird das in aktuellen Die Hard Film immer wieder behauptet und von allen Beteiligten kräftigst bestätigt. Doch damit nicht genug, John entdeckt seine Familienseite und macht sich auf den Weg nach Moskau, als dort sein (missratener) Sohn wegen Mordes vor Gericht gestellt wird. Doch es wäre nicht die Familie McClane, wenn da nicht mehr dahinter stecken würde und so entbrennt bald ein Feuerwerk an Action, Zerstörung und viel Sachschaden.
Der Film versteht sich als Schnittstelle zwischen den klassischen Bruce Willis Filmen und denen der Die Hard Franchise die noch kommen werden können. Im Gegensatz zum Versuch bei Indiana Jones, scheint hier der Übergang besser gelungen zu sein. Zumindest ist John's Sohn aus dem Holz geschnitzt, aus dem man was machen kann - auch wenn er in diesem Film noch etwas unbeholfen wirkt.
Die Action ist reichlich vorhanden und schon allein die Verfolgungsjagd zu Beginn des Films läßt viel hoffen für den Rest des Filmes. Es geht zwar dann nicht im selben Tempo weiter, aber das ist durchaus kein Fehler, weil sich so der Zuschauer von den Shakey-Kamera Einstellungen der Action Sequenzen etwas erholen kann.
Storytechnisch ist der Film ok, wobei halt hier Löcher im Plot zu finden sind, die auf keine Kuhhaut gehen. So werden die beiden Helden ständig verletzt, springen aus Fenstern und werden verprügelt. Wenn man so misshandelt wird, dann ist irgendwann Schluss und man hüpft nicht mehr aus Hubschraubern oder liefert sich einen ausgeglichenen Faustkampf. Gut, das ist halt das Action Genre, da muss man etwas nachsehen. Was mich allerdings wirklich etwas gestört hat - SPOILER ALERT - ist, dass die beiden Helden gegen Ende des Filmes nach Tschernobyl fahren und sich dort ohne Schutzanzug und vor allem Atemmaske durch die Gegend ballern. Wenn das echt wären, dann dürfte es keinen sechsten Teil mit den beiden geben, weil soviele radioaktive Partikel wie die eingeatmet haben müssen - da ist die Lebenserwartung doch schon etwas gesunken. Was auch die moralische Frage aufwirft, ob das Zeigen solcher Szenen nicht etwas fahrlässig ist. Denn es entsteht der Eindruck, dass man in Tschernobyl schon einfach herumspazieren kann und eh eigentlich alles ok ist.
Wie auch immer, Die Hard 5 ist sehenswert und auch der Humor bleibt - meist auf Kosten von John - nicht auf der Strecke. Die üblichen Plottwists gibt es ebenso wie die markigen Sprüche unseres Lieblingsbullen aus New York. Ob man den Film im Kino sehen muss, sei dahingestellt - ansehen sollte man ihn sich aber auf alle Fälle.
John McClane ist alt geworden. Zumindest wird das in aktuellen Die Hard Film immer wieder behauptet und von allen Beteiligten kräftigst bestätigt. Doch damit nicht genug, John entdeckt seine Familienseite und macht sich auf den Weg nach Moskau, als dort sein (missratener) Sohn wegen Mordes vor Gericht gestellt wird. Doch es wäre nicht die Familie McClane, wenn da nicht mehr dahinter stecken würde und so entbrennt bald ein Feuerwerk an Action, Zerstörung und viel Sachschaden.
Der Film versteht sich als Schnittstelle zwischen den klassischen Bruce Willis Filmen und denen der Die Hard Franchise die noch kommen werden können. Im Gegensatz zum Versuch bei Indiana Jones, scheint hier der Übergang besser gelungen zu sein. Zumindest ist John's Sohn aus dem Holz geschnitzt, aus dem man was machen kann - auch wenn er in diesem Film noch etwas unbeholfen wirkt.
Die Action ist reichlich vorhanden und schon allein die Verfolgungsjagd zu Beginn des Films läßt viel hoffen für den Rest des Filmes. Es geht zwar dann nicht im selben Tempo weiter, aber das ist durchaus kein Fehler, weil sich so der Zuschauer von den Shakey-Kamera Einstellungen der Action Sequenzen etwas erholen kann.
Storytechnisch ist der Film ok, wobei halt hier Löcher im Plot zu finden sind, die auf keine Kuhhaut gehen. So werden die beiden Helden ständig verletzt, springen aus Fenstern und werden verprügelt. Wenn man so misshandelt wird, dann ist irgendwann Schluss und man hüpft nicht mehr aus Hubschraubern oder liefert sich einen ausgeglichenen Faustkampf. Gut, das ist halt das Action Genre, da muss man etwas nachsehen. Was mich allerdings wirklich etwas gestört hat - SPOILER ALERT - ist, dass die beiden Helden gegen Ende des Filmes nach Tschernobyl fahren und sich dort ohne Schutzanzug und vor allem Atemmaske durch die Gegend ballern. Wenn das echt wären, dann dürfte es keinen sechsten Teil mit den beiden geben, weil soviele radioaktive Partikel wie die eingeatmet haben müssen - da ist die Lebenserwartung doch schon etwas gesunken. Was auch die moralische Frage aufwirft, ob das Zeigen solcher Szenen nicht etwas fahrlässig ist. Denn es entsteht der Eindruck, dass man in Tschernobyl schon einfach herumspazieren kann und eh eigentlich alles ok ist.
Wie auch immer, Die Hard 5 ist sehenswert und auch der Humor bleibt - meist auf Kosten von John - nicht auf der Strecke. Die üblichen Plottwists gibt es ebenso wie die markigen Sprüche unseres Lieblingsbullen aus New York. Ob man den Film im Kino sehen muss, sei dahingestellt - ansehen sollte man ihn sich aber auf alle Fälle.
Dienstag, 4. September 2012
The Expendables 2 - Review
Gestern war der erste Kinomontag, wo ich quasi allein, aber nicht ohne Begleitung, ins Kino gehen durfte. Es spielte die Fortsetzung des Actionspektakels mit den Stars der 80er Jahre Action Filme: The Expendables 2.
Die Herren Stallone und Statham fungierten wieder als Anführer der Söldnertrupper alter Garde. Zunächst wird in Nepal ein chinesischer Milliadär befreit - quasi als Vorgeschichte, damit man sich wieder an das Team erinnert - und dann geht es ab in die Ukraine um einen Plan zu verteiteln, der die Welt aus den Fungen werfen könnte. Natürlich zieht wieder einmal Mr. Church (Bruce Willis) die Fäden im Hintergrund und ein gewisser Mr. Vilain - auch die Namen passen zu den klassischen Clichees aus den 80er Jahren - der von Jean-Claude Van Damme gegeben wird, ist der gewissenlose Gegenspieler der Söldern.
Damit hat man eigentlich den Plot schon ganz gut erzählt, ohne die Sache zu sehr zu spoilern. So einfach wie der Plot klingt ist auch der Film selbst gestrickt. Das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein, schließlich haben sich diese Art von Actionfilmen jahrelang gehalten und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Was den Charme dieses Streifens ausmacht sind aber weniger die literweise Blut, die vergossen werden, oder angetrennte Körperteile - nein der eigentliche Anreize sind, und man wird es nicht glauben, die markigen Sprüche und Dialoge zwischen den Charakteren. Wenn Terry Crews zu Arnold Schwarzenegger, nachdem er ihm seine Knarre überlassen hat, sagt: "Wenn ich die nicht wieder bekomme, dann wirst du terminiert!", dann lacht der ganze Kinosaal.
Speziell die Auftritte von Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und später im Film dann Chuck Norris machen den Film unterhaltsam und lockern die Sache auf. Man hat kurz Zeit sich das virtuelle Blut aus dem Gesicht zu wischen und mit den "Helden" zu Lachen. Noch eine Kostprobe gefällig? Barney Ross (Sylvester Stallone) im Dialog mit Lee Christmas (Jason Statham):
Barney: "Wir sitzen hier fest!"
Lee: "Ich bin gleich da, was braucht ihr?"
Barney: "Ein Panzer wäre gut." (ein Panzer fährt um die Ecke und auf die Söldner zu) "Oh Scheiße, DIE haben einen Panzer!"
Wer also Action mag und nicht zimperlich ist was Blut, Körperteile und Gore im Allgemeinen angeht, der muss sich den Film einfach reinziehen. Zum Glück hat es ihn bei uns nicht in 3D gespielt, was auch ziemliche Verschwendung gewesen wäre. Schade nur, dass Jet Li nur einen sehr kurzen Auftritt hatte, dafür sind die oben schon genannten Auftritte der restlichen Oldies wirklich gut gelungen. Dolph Lundgren hat sich zum Beispiel vom Psycho aus dem ersten Teil zum Comic Relief gewandelt und versucht sein Chemie "Wissen" an den Mann zu bringen, mit mäßigem Erfolg.
Gut gemacht ist auch, dass die eben genannten Oldies auch als solche zu erkennen sind - hier wird nichts verschönert und meiner Meinung nach sogar absichtlich absichtlich auf schlimmer geschminkt, als die Schauspieler in Wirklichkeit aussehen. Interessant allerdings, dass Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger eine extra Klausel gehabt haben dürften, weil ihre Szenen fast immer mit einem Weichzeicher versehen worden waren. Vielleicht drückt es den Marktwert der beiden, wenn man sich als alte Knacker darstellt, wer weiß.
Die Herren Stallone und Statham fungierten wieder als Anführer der Söldnertrupper alter Garde. Zunächst wird in Nepal ein chinesischer Milliadär befreit - quasi als Vorgeschichte, damit man sich wieder an das Team erinnert - und dann geht es ab in die Ukraine um einen Plan zu verteiteln, der die Welt aus den Fungen werfen könnte. Natürlich zieht wieder einmal Mr. Church (Bruce Willis) die Fäden im Hintergrund und ein gewisser Mr. Vilain - auch die Namen passen zu den klassischen Clichees aus den 80er Jahren - der von Jean-Claude Van Damme gegeben wird, ist der gewissenlose Gegenspieler der Söldern.
Damit hat man eigentlich den Plot schon ganz gut erzählt, ohne die Sache zu sehr zu spoilern. So einfach wie der Plot klingt ist auch der Film selbst gestrickt. Das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein, schließlich haben sich diese Art von Actionfilmen jahrelang gehalten und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Was den Charme dieses Streifens ausmacht sind aber weniger die literweise Blut, die vergossen werden, oder angetrennte Körperteile - nein der eigentliche Anreize sind, und man wird es nicht glauben, die markigen Sprüche und Dialoge zwischen den Charakteren. Wenn Terry Crews zu Arnold Schwarzenegger, nachdem er ihm seine Knarre überlassen hat, sagt: "Wenn ich die nicht wieder bekomme, dann wirst du terminiert!", dann lacht der ganze Kinosaal.
Speziell die Auftritte von Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und später im Film dann Chuck Norris machen den Film unterhaltsam und lockern die Sache auf. Man hat kurz Zeit sich das virtuelle Blut aus dem Gesicht zu wischen und mit den "Helden" zu Lachen. Noch eine Kostprobe gefällig? Barney Ross (Sylvester Stallone) im Dialog mit Lee Christmas (Jason Statham):
Barney: "Wir sitzen hier fest!"
Lee: "Ich bin gleich da, was braucht ihr?"
Barney: "Ein Panzer wäre gut." (ein Panzer fährt um die Ecke und auf die Söldner zu) "Oh Scheiße, DIE haben einen Panzer!"
Wer also Action mag und nicht zimperlich ist was Blut, Körperteile und Gore im Allgemeinen angeht, der muss sich den Film einfach reinziehen. Zum Glück hat es ihn bei uns nicht in 3D gespielt, was auch ziemliche Verschwendung gewesen wäre. Schade nur, dass Jet Li nur einen sehr kurzen Auftritt hatte, dafür sind die oben schon genannten Auftritte der restlichen Oldies wirklich gut gelungen. Dolph Lundgren hat sich zum Beispiel vom Psycho aus dem ersten Teil zum Comic Relief gewandelt und versucht sein Chemie "Wissen" an den Mann zu bringen, mit mäßigem Erfolg.
Gut gemacht ist auch, dass die eben genannten Oldies auch als solche zu erkennen sind - hier wird nichts verschönert und meiner Meinung nach sogar absichtlich absichtlich auf schlimmer geschminkt, als die Schauspieler in Wirklichkeit aussehen. Interessant allerdings, dass Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger eine extra Klausel gehabt haben dürften, weil ihre Szenen fast immer mit einem Weichzeicher versehen worden waren. Vielleicht drückt es den Marktwert der beiden, wenn man sich als alte Knacker darstellt, wer weiß.
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